Gedenktag an die Opfer des Völkermords auf Sri Lanka!

22.Mai 2009

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Vote For Tamil Eelam – 24.01.2010

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Die Furcht vor der Entdeckung von Massengräbern -

Colombo lehnt Entminungshilfen ab

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Vorsitzender von Tamil National Alliance (TNA)

Die Regierung Sri Lankas befürchte die Entdeckung von Tamilischen Massengräbern, wenn die Internationale Gemeinschaft im Entminungsprogramm mitwirke. Die Opfer seien in den letzten Kampfhandlungen zwischen der Regierung und der Liberation Tigers of Tamil Eelam ( LTTE ) ungemein hoch gewesen. UN Schätzungen zufolge weit über 20.000 Tote. So der Parlamentsabgeordnete der Tamil National Alliance (TNA), R.Sampathan. Die Beschuldigung führt er auf die Ablehnung jeglicher ausländischer Hilfen bezüglich des Entminungsprogramms zurück.

Herr Sampathan teilte am Donnerstag dem Parlament mit, dass Länder einschließlich Japan, Australien, die Vereinigten Staaten,die Schweiz und Dänemark ihre Hilfe angeboten haben, um die Entminungsarbeiten voran zu treiben bzw. zu beenden. Jedoch sei keine Zustimmung der Sri Lankischen Autoritäten erfolgt.

Herr Sampathan fügte hinzu, dass die Regierung die Entminungsarbeiten als Verzögerungstaktik für die Wiederansiedlung benutzen und um die noch mehr als 250.000 Flüchtlinge in Militär überwachten Camps festzuhalten bzw. zu bestrafen. Derweil werden im Parlament die Besiedlung von Singhalesen und Tamilischen Wohngebieten debattiert und voran getrieben.

Er kritisierte auch den späten Beginn der Entminungsarbeiten, die erst im September in den Bezirken Mullaithivu und Killinochi (Tamilische Kernbezirke) aufgenommen wurden.

Philipp Stompfe über die kritische Lage der Tamilen auf Sri Lanka. (Berlin, 24.04.09)

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CDU-Fraktionsvorsitzende von Marburg

Herr Philipp Stompfe hält am 24.04.2009, nach einer Demonstration der Tamilen gegen den Völkermord auf Sri Lanka, eine Rede vor dem Brandenburger Tor in Berlin. Das folgende Video zeigt die Rede von Herrn Philipp Stompfe.

Video Teil 1

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“…Was kann Deutschland tun?
Was kann die EU tun?
Was kann die UN tun?”
Die wichtigsten Fragen, die bereits am 24.04.09 im Vordergrund standen, scheinen bis heute noch ohne Antwort zu sein.

“…Was kann Deutschland tun?
Was kann die EU tun?
Was kann die UN tun?”

Die wichtigsten Fragen, die bereits am 24.04.09 im Vordergrund standen, scheinen bis heute noch ohne Antwort zu sein.

Was hat Deutschland getan?
Was hat die EU getan?
Und vor allem was hat die UN getan?

Video Teil 2


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Video – Kriegsverbrechen der SLA

Das Video zeigt die außergerichtliche Hinrichtung auf der “Trauminsel” Sri Lanka. Dieses Video wurde von der Journalisten Vereinigung ( Journalists for Democracy in Sri Lanka ) mit Sitz in Berlin, an Channel 4 übergeben. Dieser hatte konsequent über die Kriegsverbrechen Sri Lankischen Regierung in der letzen Kampfphase berichtet. In diesem aufgetauchtem Video sieht man, wie die humanitäre Befreiungsoperation, wie sie an die Welt verkauft wurde unter Ausschluss der Weltöffentlichkeit verlaufen sein könnte. Das Video scheint von einem Soldaten per Handy aufgenommen worden zu sein. Die gesamte Konversation der Hinrichter in Regierungsuniform erfolgt auf dörflichem Singalesisch. Die Tatsache, dass das Geschehen bei Tag in einem sehr offen gelgenem Ort stattfindet, lässt nicht ausschliessen, dass die Hinrichtung von Extremisten unternommen werden kann, ohne dass die Militärführung die hierfür nötige Deckung oder gar Befehle erteilte. Channel 4 ließ das Video von Experten begutachten. Die Kernelemente im Video     verstärkten die These, dass solche Hinrichtung sehr großen Wahrheitsgehalt haben könnten und auch kein Einzelfall gewesen sein dürften.
Journalists for Democracy in Sri Lanka wurde am 18.Juli in Berlin gegründet. Sie ist ein Zusammenschluss von Tamilen sowie von Singalesen aus 6 verschiedenen Europäischen Ländern.
Die Systematik, die solchen Hinrichtungen stecken,wurde schon immer von der Tamilischen Gemeinschaft angeprangert. Heute verschwinden immer noch viele Tamilen und werden in den meisten Fällen tot gefunden. Verantwortliche werden seltsamerweise nie von der Regierung gefasst. Hier hat die Weltgemeinschaft, die Notwendigkeit Tamilische Zivilisten zu schützen nicht wahrgenommen. Heute duldet man immer noch das Festhalten von bis zu 300.000 Tamilische Zivilisten in Internierungslagern, ohne freien Zugang für NGOs und die Presse. Die UN teilt sich bei dem Thema Sri Lanka in 2 große Lager. Westliche Werte gegen Länder, die dafür bekannt sind Menschenrechtsverletzungen an ihrer eigenen Bevölkerung zu begehen. Sri Lanka ist daher für Menschen mit westlichen Wertevorstellungen als Urlaubsort, Produktlieferant oder Handelspartner zu vermeiden, solange sich die Situation nicht tatsächlich verbessert.YouTube Preview Image[youtube]http://www.youtube.com/watch?v=y2c9KZb_bo4[/youtube]Chnn

Channel 4 News zeigt ein Beweisvideo, welches die Hinrichtung
tamilischer Zivilisten zeigt.

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Das Video zeigt die außergerichtliche Hinrichtung auf der “Trauminsel” Sri Lanka. Dieses Video wurde von der Journalisten Vereinigung (Journalists for Democracy in Sri Lanka) mit Sitz in Berlin, an Channel 4 übergeben. Dieser hatte konsequent über die Kriegsverbrechen Sri Lankischen Regierung in der letzen Kampfphase berichtet. In diesem aufgetauchtem Video sieht man,
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“Öffnen Sie die Gefangenenlager in Sri Lanka”

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“I have travelled around the world and visited similar places, but this is by far the most appalling scene I have seen.”

sagt Ban-Ki Moon, als er kurz nach dem Kriegsende das Lager besuchte.

Seit dem Kriegsende werden über 300.000 Tamilen in Internierungslagern festgehalten, wo Menschenrechte und das Recht auf freie Bewegung nicht eingehalten werden. Woche für Woche sterben Menschen in den Lagern, lediglich durch Mangel an Grundversorgung. Nahrung und medizinische Versorgung kann die Regierung Sri Lankas nicht gewährleisten und dennoch
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Justice For Muttur – Action Contre La Faim

Lasst die Mörder der 17 Mitarbeiter von
“Action Contre La Faim” nicht unbestraft!

vivatamils.de unterstützt die Unterschriften Aktion von
“ACTION CONTRE LA FAIM”

Am 4. August 2006 werden 17 Mitarbeiter, davon 16 Tamilen, von der Hilfsorganisation “Aktion gegen den Hunger” (frz. Action Contre La Faim – ACF) in der Stadt Muttur, im Nordosten Sri Lankas ermordet. Dieses Massaker ist das schwerste Verbrechen an eine nichtstaatliche Organisation (NGO).
Die Mitarbeiter wurden auf brutalster Art mit Kopfschüssen und Schüssen in den Rücken aus kurzer Distanz ermordet. Daraufhin werden drei Ermittlungsverfahren durch die Regierung eingeleitet, aber keines davon kommt zu einem Ergebnis.
Die geführten Ermittlungsverfahren der Regierung Sri Lankas weisen begründete Zweifel auf. Ulf Henriksson, Leiter der unbewaffneten Sri Lanka Monitoring Mission (SLMM), teilte Reuters im August 2006 mit, dass das srilankische Militär für das Massakar verantwortlich sein könne. Seine Aussagen berufen sich auf Berichten der Verwandten der Opfer und weiteren Zeugen. Da Ermittler und Täter in diesem Fall sehr nah bei einander liegen könnten, ist eine unabhängige und freie Ermittlung im Namen der internationalen Gemeinschaft zwingend erforderlich. Heute fordert ACF die internationale Gemeinschaft dazu auf, eine völlständige Aufklärung des Massakers einzuleiten und die Verantwortlichen zur Rechenschaft zu ziehen.

Der folgende Clip zeigt den Aufruf von Action Contre La Faim
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Was passiert in Muttur?


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Teil 1: vivatamils.de – Klaus Hänsch

(Präsident des Europäischen Parlaments a. D.)

Klaus Hänsch (1994-1997)










Creative Commons License Foto von: European Parliament

23.05.2009
Frage von vivatamils Redaktion

Sehr geehrte Herr Hänsch,

ich konnte mir in den letzten Tagen ein umfangreiches Bild über Ihre Arbeiten im EU Parlament machen können und ich hoffe, dass Sie derrichtige Ansprechpartner für meine Frage sind.

Mein Anliegen betrifft Sri Lanka. Der Krieg ist nun offiziell beendet, innerhalb von wenigen Monaten sind laut UN Angaben mehr als 8000 Zivilpersonen getötet wurden. Die EU hat sich bis zum Ende der Kampfhandlungen vornehm zurückgehalten. Nun sitzen mehrere Hunderttausend Flüchtlinge in Lagern, Hilfsorganisationen beklagen den nur sehr beschränkten Zugang. Die EU sendet erneut vornehm Aufforderungen den Hilfsorganisationen freien Zugang zu gewähren. Paramilitärs bedienen sich an den gefangenen Kindern zu Rekrutierung dieser. Der Krieg scheint mir schmutziger zu werden denn je. Die 27 EU-Aussenminister haben angesicht der vielen Tausend Toten, eine unabhängige Aufklärung der Kriegsverbrechen gefordert, Mahinda Rajapakse lehnt dies entschieden ab. Wird die EU dies auch stillschweigend akzeptieren? Wie ist das weitere Vorgehen der EU? Gibt es politische Modelle von Seiten der EU, die an SriLanka herangetragen werden, um den Konflikt nicht wieder aufflammen zu lassen? Die Wiederansiedlung für 70% Tamilen und damit die Eingliederung wieder in das “normale” Leben, soll u.a. aufgrund der Minenräumung erst zum Ende des Jahres möglich sein. Kann die EU den Prozess der Minenräumung durch technologisches know-how tatkräftig unterstützen und den Vorgang beschleunigen?


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